Ein Jahr nach dem Volksentscheid – Wie steht es um die Berliner Energieversorgung?

Anlässlich des ersten Jahrestages vom Volksentscheid* „Neue Energie für Berlin“ organisiert der Berliner Energietisch am 1. Und 2. November ein Gesprächs-, Workshop- und Feier-Wochenende, zu dem alle Energieinteressierten herzlichst eingeladen sind.
Zusammen mit Dir wollen wir Revue passieren lassen, was der Volksentscheid erreicht hat und darüber diskutieren, wie es weiter gehen kann.

  • Was ist in den letzten Monaten aus der Forderung nach zukunftsfähiger, ökologischer, sozialer und demokratischer Energieversorgung in Berlin geworden?
  • Welche von unseren Zielen wurden umgesetzt?
    Wie können wir noch mehr erreichen?

Ein spannendes Wochenende mit energiepolitischen Rück-, Durch-, und Ausblicken wartet auf Dich!

Samstag, 1. November 2014

  • 20:00 Uhr: Rückblick - Was haben wir erreicht?
  • 22:00 Uhr: „Energie-Party“

 Sonntag, 2. November 2014

  • 11:00-13:00 Uhr: Expert*innengespräche „Wie steht es um die Netzrekommunalisierung und das Berliner Stadtwerk?“
  • 13:00-14:00 Uhr: Pause
  • 14:00-16:30 Uhr: Workshops fürs kreative Mitgestalten „Wie können wir unsere Ziele noch umsetzen“
  • 17:00-18:00 Uhr: Abschluss

Komm doch vorbei, lerne andere energieinteressierte Berliner*innen kennen, lausche den Expert*innen, frag nach, tausch Dich aus und feier mit!

Melde Dich bitte bis zum 26. Oktober 2014 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Veranstaltung an.

Hier gibt’s den Flyer.

*Am 3. November 2013 sprachen sich rund 600.000 Berliner*innen für den Gesetzesentwurf vom Berliner Energietisch für die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes und die Gründung eines Berliner Stadtwerkes aus. Verfehlten aber knapp das Quorum.


 

Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik

An diesem Mittwoch tagt erstmalig die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“ im Berliner Abgeordnetenhaus. Das Gremium aus Politiker*innen und Expert*innen soll Empfehlungen für die energiewirtschaftlichen Zielsetzungen Berlins sowie die dazu nötigen Strukturen des Landes erarbeiten. Stefan Taschner, einer der Sprecher des Berliner Energietisches, wird der Kommission angehören. Aus diesem Grunde präsentiert heute der Berliner Energietisch Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik. Hier geht's zur Stellungnahme.

 


Menschenkette „Anti-Kohle-Kette – Gemeinsam für die Energiewende“

In der Lausitz, an der polnisch-deutschen Grenze, spielt sich eine der größten Umweltkatastrophen Europas ab. Ein breites Bündnis, im dem auch der Berliner Energietisch vertreten ist, möchte ein deutliches Zeichen gegen Braunkohle und neue Tagebaue setzen. Am 23. August 2014 soll deswegen eine Menschenkette zwischen Kerkwitz im deutschen Teil der Lausitz und dem polnischen Grabice entstehen. Kohle ist ein weltweiter Klimakiller. Dennoch hält die Rot-Rote-Regierung in Brandenburg weiter an ihr fest. Denn für die Regierung steht die Kohle als Brückentechnologie für die Energiewende fest. Dass Deutschland die Energiewende, aber ohne Kohle schaffen kann und muss, wollen sie nicht sehen. Deutschland braucht Vattenfalls dreckigen Kohlestrom nicht und deswegen sagen wir der Braunkohle den Kampf an! Um erfolgreich zu sein, brauchen wir Eure Unterstützung. Kommt deshalb zahlreich in die Lausitz und macht mit bei der Anti-Kohle-Kette
Darüber hinaus könnt Ihr für eine lebenswerte Zukunft ohne Kohle die Petition unterschreiben!

 

 


   Abstimmungsergebnis

Berlinweit stimmten im Volksentscheid am 3.11. 83 Prozent der Abstimmenden für Stadtwerke und Stromnetze in Berliner Hand. In allen Bezirken, ob Ost oder West, gab es eine riesige Mehrheit an JA-Stimmen. Dennoch scheiterte der Volksentscheid denkbar knapp am 25 Prozent Zustimmungsquorum (ein Viertel aller Berliner Wahlberechtigten müssen im Volksentscheid zustimmen). Alle Ergebnisse im Überblick gibt es hier.

Wir bedanken uns bei 599.565 Berlinerinnen und Berlinern für die Unterstützung!

 

 

Neben sehr vielen privaten Spenden wird die Kampagne unterstützt von:

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haleakala

 

 

An diesem Mittwoch tagt erstmalig die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“ im Berliner Abgeordnetenhaus. Das Gremium aus Politiker*innen und Expert*innen soll Empfehlungen für die energiewirtschaftlichen Zielsetzungen Berlins sowie die dazu nötigen Strukturen des Landes erarbeiten. Stefan Taschner, einer der Sprecher des Berliner Energietisches, wird der Kommission angehören.

Aus dem Grunde präsentiert heute der Berliner Energietisch Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik.

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