Wir rufen zur Rettung der GVS Energieschuldenberatung auf!

Auf der Energietischkonferenz sprach Sibylle Zenker, Mitarbeiterin der GVS Energieschuldenberatung, über Energiearmut, Strommabklemmungen und den Umgang mit Betroffenen. Die GVS hat in den letzten Jahren Tausende Haushalte durch ihre Beratung vor Stromabklemmungen bewahrt. Nun wird der GVS von Vattenfall der Geldhahn zugedreht. Doch wir finden, dass

  • die GVS ihre Arbeit eines kostenfreien, umfassenden Beratungsangebotes fortführen muss. Dafür muss das Land Berlin eine Übergangsfinanzierung gewährleisten.
  • es eine gesetzliche Regelung geben muss, die den Grundversorger zur Finanzierung einer kostenlosen Energieschulden und –sparberatung unter öffentlicher Trägerschaft verpflichtet.
  • Vattenfall sich nicht aus der Verantwortung ziehen darf. Wer die Gewinne einstreicht, muss auch die damit verbundenen sozialen Verpflichtungen übernehmen!

Hier geht's zur Petition!



Ein Jahr nach dem Volksentscheid – Wie steht es um die Berliner Energieversorgung?

Anlässlich des ersten Jahrestages vom Volksentscheid* „Neue Energie für Berlin“ veranstaltete der Berliner Energietisch am 1. und 2. November ein Gesprächs-, Workshop- und Feier-Wochenende, zu dem alle Energieinteressierten herzlichst eingeladen waren. Zusammen ließ man Revue passieren, was der Volksentscheid erreicht hat, welche Forderungen konkret umgesetzt wurden und welche Ziele man gemeinsam noch erreichen möchte... Mehr

Gefördert wurde die Energietischkonferenz durch die:


 

Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik

An diesem Mittwoch tagt erstmalig die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“ im Berliner Abgeordnetenhaus. Das Gremium aus Politiker*innen und Expert*innen soll Empfehlungen für die energiewirtschaftlichen Zielsetzungen Berlins sowie die dazu nötigen Strukturen des Landes erarbeiten. Stefan Taschner, einer der Sprecher des Berliner Energietisches, wird der Kommission angehören. Aus diesem Grunde präsentiert heute der Berliner Energietisch Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik. Hier geht's zur Stellungnahme.

 


Der Berliner Energietisch lehnt prepaid-Zähler ab!

In der Debatte um die auch in Deutschland zunehmende Energiearmut wird immer wieder die Einführung vermeintlich „intelligenter“ Stromzähler mit prepaid-Funktion gefordert. Hierbei handelt es sich um Stromzähler, die bei von Stromabklemmungen bedrohten Haushalten installiert werden könnten und dann - wie bei einem prepaid-Handy - im Vorfeld "aufgeladen" werden müssten, damit Strom, Gas oder Wärme fließen. Sie sollen den politischen Verlautbarungen zufolge eingesetzt werden, um Abklemmungen zu vermeiden, und werden als humanere Alternative dargestellt.
Unterm Strich zeigen die Erfahrungen mit prepaid-Stromzählern, dass diese den Betroffenen keineswegs helfen, aus den Energieschulden zu kommen. Im Gegenteil: höhere Preise verstärken den Verschuldungskreislauf. Prepaid Zähler stigmatisieren arme Menschen und verschleiern dahinter stehende politische Probleme.
Der Berliner Energietisch sieht im prepaid-Zähler-Modell keine Lösung für das Problem eines eingeschränkten Zugangs armer Haushalte zu Energie. Darüber hinaus fordert er das Berliner Stadtwerk auf, von der Einführung solcher Zähler abzusehen und den Senat Abklemmungen zu verhindern.
Hier geht's zur Stellungnahme
.

 


 

    Abstimmungsergebnis

Berlinweit stimmten im Volksentscheid am 3.11. 83 Prozent der Abstimmenden für Stadtwerke und Stromnetze in Berliner Hand. In allen Bezirken, ob Ost oder West, gab es eine riesige Mehrheit an JA-Stimmen. Dennoch scheiterte der Volksentscheid denkbar knapp am 25 Prozent Zustimmungsquorum (ein Viertel aller Berliner Wahlberechtigten müssen im Volksentscheid zustimmen). Alle Ergebnisse im Überblick gibt es hier.

Wir bedanken uns bei 599.565 Berlinerinnen und Berlinern für die Unterstützung!

 

 

Neben sehr vielen privaten Spenden wird die Kampagne unterstützt von:

7791fc477bzukunftsstiftung_neue-energienetzwerkRls logotype export-rgb-weblogo naturstiftung

 

 

 

haleakala

 

 

An diesem Mittwoch tagt erstmalig die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“ im Berliner Abgeordnetenhaus. Das Gremium aus Politiker*innen und Expert*innen soll Empfehlungen für die energiewirtschaftlichen Zielsetzungen Berlins sowie die dazu nötigen Strukturen des Landes erarbeiten. Stefan Taschner, einer der Sprecher des Berliner Energietisches, wird der Kommission angehören.

Aus dem Grunde präsentiert heute der Berliner Energietisch Eckpunkte für die neugegründeten Berliner Stadtwerke im Rahmen einer zukunftsorientierten Energiepolitik.

Copyright 2014 Berliner Energietisch - realized by staudmedia.de